Seminarbericht „Das andere Ende der Leine“ mit Klaus Karrenberg am 08./09.03.2014

Am 08. und 09.03.2014 fand das Seminar „Das andere Ende der Leine“ mit Klaus Karrenberg im Wanderheim in Gunzenhausen statt. Wir starteten am Samstagmorgen, bei traumhaftem Frühlingswetter. Alle 12 Hundehalter waren sehr gespannt, wie der Theorietag ablaufen würde.

 

Familie Herbst und Familie David haben uns erst mal herzlich empfangen. Danach stellte sich Klaus Karrenberg vor und versprach uns intensive aber kurzweilige Stunden.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller Teilnehmer waren wir schon mitten in der Thematik.

Er erklärte uns wie ein Hund tickt, was sein Wesen ausmacht und wie er lernt. Wir erfuhren viel über die Körpersprache des Hundes, wie wir sie motivieren können, sowie über Aggressionsverhalten und Stressoren.

An Beispielen aus seiner langjährigen Erfahrung vermittelte uns Klaus Karrenberg immer wieder sehr anschaulich die einzelnen Inhalte.

Er gab uns für den nächsten Tag schon mal mit, dass wir das Problem unseres Hundes nicht zu unserem Problem machen sollten. Wir sollten unserem Hund als Hundehalter mit sicherem Verhalten, viel Geduld und Konsequenz zeigen, dass wir der Chef sind.

Der erste Tag verging wie im Flug, trotz der umfangreichen Theorie. Mit Spannung erwarteten wir den nächsten Tag.

 

 

Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder bei strahlendem Sonnenschein in Gunzenhausen. Doch diesmal 9 Mensch-/Hundeteams.

Los ging es beim Abholen der Hunde aus den Autos. Schon hier zeigten sich die ein oder anderen Fehler in unseren Abläufen. Es hieß immer wieder von neuem zu starten. Also Auto auf, Hund raus, und wieder retour. Hund rein, Auto zu. Klaus erklärte uns, wie wichtig dies ist, da gerade hier das Potenzial eines Unfalls besonders hoch sei.

IMG_7992(1)Als wir dann alle unsere Hunde ruhig aus den Autos hatten ging es auf dem Übungsplatz weiter.

Auch hier wieder das gleiche Spiel. Selbst beim Umkreisen eines Eimers zeigten sich typische Fehler.

IMG_8018Aber auch dafür erhielten wir wieder Tipps. Und so durften wir das ein oder andere Mal die Übungen wiederholen.

Gemeinsam sollten wir dann beobachten, welche Fehler von den Teams bei den einzelnen Übungen gemacht wurden, was durchaus nicht immer leicht fiel. Im Laufe des Tages folgten verschiedene Übungen, die mit vielen Tipps und Lösungen auf jedes einzelne Team abgestimmt waren.

Auch dieser Tag verging wie im Flug. Zum Schluss stand uns Klaus Karrenberg noch für einzelne Fragen, die im Alltag entstehen, Rede und Antwort.

Bedanken möchte ich mich noch mal (auch im Namen der anderen Teilnehmer/innen) bei Klaus Karrenberg für das Seminar. Wir haben viele Lösungsmöglichkeiten mit auf den Heimweg bekommen. Der ein oder andere Hundeführer musste über seine Grenzen gehen, aber auch das war wichtig.

Und noch ein großes Dankeschön an die Familien Herbst und David. Sie waren für die Organisation des Seminars, unsere Verpflegung und Fotos zuständig.

 

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